Am ersten Tag hatten wir "nur" Administratives und Organisatorisches.
Also Hausordnung, Ämtliplan und solche Sachen.
Am zweiten Tag war mein schlimmster Tag, danach ging es gut.
Am Freitag fehlte ich, weil mein Körper einfach keine Kraft mehr hatte.
War auch eine grosse Umstellung von ab und zu mal eine Stunde sitzen, gleich auf täglich vier Stunden sitzen! Klar hatten wir jede Stunde eine Pause, aber war halt doch eine riesige Umstellung.
Dank der richtigen Medikamenten-Einstellung konnte ich wenigstens gut reisen und den Unterricht konzentriert folgen.
Die anderen Teilnehmer des Kurses, soweit ich sie in einer Woche kennenlernen konnte, sind alle in Ordnung. Verstehe mich mit allen gut, vielleicht mit einigen besser.
Vieles war wir dort lernte bis jetzt, ist für mich schon selbstverständlich, da ich schon "Kunden" betreue im Spital. Interessant war das Thema Esseneingeben. Dort habe ich noch bewusst gelernt, was die richtige Körperhaltung ist. In der Abteilung, in der ich arbeite, schaut eigentlich das Pflegepersonal schon, dass der Kunde die richtige Körperhaltung hat. Aber ich habe unbewusst auch darauf geschaut und wenn nötig etwas verbessert.
Vielleicht liegt es daran, dass ich mich selber schon sehr viel mit der richtigen Körperhaltung beschäftigen musste, dank meiner körperlichen Leiden.
Das der Kunde das Essen verweigert, habe ich auch schon erlebt. Motivieren motivieren und nochmals motivieren. Wenn der Kunde gar nicht essen will, wusste ich, dass das Personal schon schauen wird, dass der Kunder nicht verhungert!
Der grösste Unterschied zwischen der freiwilligen Arbeit und der "normalen" Arbeit wird sein, dass ich eine fixe Zeit habe beim Kunden. Das wird für mich sicher nicht einfach sein.
Obwohl ich auch bei der freiwilligen Arbeit mit eine gewisse Zeit vornehme, aber wenn ich merke, dass der Kunde mich noch benötigt, kann ich noch etwas länger bleiben. z.B. wenn er noch nicht eingeschlafen ist, wenn er nach der Essenseingabe noch etwas reden möchte usw.
Aber ich habe auch die Freiheit, dass ich etwas kürzer dort bleibe, wenn z.B. bei der Sitzwache, eine halbe Stunde früher gehen, wenn der Kunde friedliche schläft!
Sonst fühle ich mich wohl in dem Kurs. Manchmal merke ich halt das Hyperaktiv, an guten Tagen trotz den Medikamenten. Da würde ich gerne schon nach 30min ne Pause machen.
Leider musste auch der Haushalt leiden, da ich nach dem Kurs zu müde, erschöpft oder zu hyperig war, um irgendetwas noch richtig hinzukriegen.
So das wäre es mal kurz zu der ersten Kurswoche.
28.08.2011
17.08.2011
noch ein paar Tage....
Hallo unbekannter oder bekannter Leser
(ja die frauen sind damit immer auch inbegriffen, mache nicht immer diese verweiblichung)
Am. 22 August beginne ich mit einer Umschulung zur "Betreuungsdienst-Mitarbeiterin".
Habe gemischte Gefühle.
Auf eine Art freue ich mich riesig, denn es ist genau das, was ich immer machen wollte.
Nur dachte ich, dafür brauche ich eine Ausbildung im Medizinischen, Pflegerischen Bereich. Mindestens irgendwie mit der Betreuung von Menschen Erfahrung zu haben.
Dadurch die Unsicherheit, Angst, schaff ich das wirklich ohne irgendwelche Grundkenntnisse?!
Ich arbeite sicher schon als ehrenamtliche (freiwillige) Mitarbeiterin im Spital und mache schon etwas ähnliches, aber trotzdem...
Tja mal kucken... mein Bestes geben... wenn es jetzt nicht sein sollte, dann in einem halben Jahr oder einem Jahr nochmals versuchen!
Also die nervigen Sprüche, die mir Mut geben sollten ("du schafft das schon", "du hast einen starken willen" "ich glaub an dich" usw)... lasst es doch einfach!!!
Realistisch bleiben, bitte! Entweder es geht oder eben nicht... egal. Ich gebe mein Bestes, entweder reicht es oder eben nicht. Wenn nicht geht die Welt nicht unter, es gibt wieder einen Kurs...
Könnt an mich denken und für mich beten... aber bitte keine so nervigen Sprüche!
(ja die frauen sind damit immer auch inbegriffen, mache nicht immer diese verweiblichung)
Am. 22 August beginne ich mit einer Umschulung zur "Betreuungsdienst-Mitarbeiterin".
Habe gemischte Gefühle.
Auf eine Art freue ich mich riesig, denn es ist genau das, was ich immer machen wollte.
Nur dachte ich, dafür brauche ich eine Ausbildung im Medizinischen, Pflegerischen Bereich. Mindestens irgendwie mit der Betreuung von Menschen Erfahrung zu haben.
Dadurch die Unsicherheit, Angst, schaff ich das wirklich ohne irgendwelche Grundkenntnisse?!
Ich arbeite sicher schon als ehrenamtliche (freiwillige) Mitarbeiterin im Spital und mache schon etwas ähnliches, aber trotzdem...
Tja mal kucken... mein Bestes geben... wenn es jetzt nicht sein sollte, dann in einem halben Jahr oder einem Jahr nochmals versuchen!
Also die nervigen Sprüche, die mir Mut geben sollten ("du schafft das schon", "du hast einen starken willen" "ich glaub an dich" usw)... lasst es doch einfach!!!
Realistisch bleiben, bitte! Entweder es geht oder eben nicht... egal. Ich gebe mein Bestes, entweder reicht es oder eben nicht. Wenn nicht geht die Welt nicht unter, es gibt wieder einen Kurs...
Könnt an mich denken und für mich beten... aber bitte keine so nervigen Sprüche!
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