...in meinem Leben!
Ich stehe morgens zwischen 4.00 und 5.30 Uhr auf. Warum? Weil ich wach bin. Nein ich arbeite nicht. Ich bin schon mein lebenlang eine Frühaufsteherin. Wenn ich was geerbt habe von meiner Mutter, dann das!
Was dann kommt?
Schwierig zu sagen, ein grosses Geheimnis!
Nein es ist kein Geheimnis. Denke ich tu, was viele tun oder mindesten etwas von den Sachen.
Ich stehe auf, gehe zum Laptop, drücke die Power-Taste und gehe in die Küche, um bei der Kaffeemaschine den Power-Knopf zu betätigen. Gehe zurück zum Laptop und logge mich ein und da in der Zwischenzeit die Kaffeemaschine sich aufgeheizt hat, begebe ich mich wieder in die Küche und lasse mir einen vollmundigen Kaffee raus. Das Wort "vollmundig" steht auf der Kaffeekapsel. Ich tu noch einen Würfel Zucker in die Tasse mit dem Kaffee, nehme einen Kaffeelöffel aus der Besteck-Schublade und mach mich wieder auf den kurzen Weg ins Schlafzimmer, in dem der Laptop auf dem Schreibtisch stehend auf mich wartet.
Oh was ich am Laptop tu, möchtest du auch noch wissen oder weisst du es bereits?
Logisch, ich logge mich auf Facebook ein, lese mir die Neuigkeiten durch und gebe da und dort einen Kommentar ab. Manchmal schreibe ich früh morgens bereits meine erste Statusmeldung, nur manchmal.
Dann spiele ich noch ein Facebook-Spiel damit die Zeit etwas vorbeigeht. Was soll ich denn sonst um 4.30 Uhr tun?
Ungefähr um halb 7 kommt der Tages-Anzeiger. Schnell in die Kleider schlüpf, die Treppe hinunter, Eingangstüre öffnen, Briefkasten öffnen, Zeitung rausnehmen und das ganze wieder zurück in die Wohnung.
Im Wohnzimmer den Salontisch frei machen, damit ich die Zeitung ausbreiten kann. Dann wird eine Stunde etwa die Zeitung gelesen. Manchmal dauert es kürzer, wenn es kaum was interessantes zu lesen gibt. Aber durchschnittlich habe ich eine Stunde.
Ja so vergeht die Zeit, bis Draussen langsam das Tageslicht sichtbar wird. Zeit für den Morgen-Marsch, der ungefähr 45 Minuten dauert.
Danach kommt freie Zeit. Die meistens schnell mit spontanen Treffen gefüllt ist. Mittwoch und Donnerstag ist fix verbucht. Anderen Tagen ist Haushalt, Telefonieren, Büro, Malen nach Zahlen, Fernseher kucken und Facebook, Treffen mit Freunden, "Lädele" usw. Sonntag gehe ich in den Gottesdienst, wenn ich die Kraft dazu habe.
Das wäre so kurz mein aktuelles Leben erzählt.
30.11.2012
03.11.2012
ähm, was?
Haaaallloooooo, hörst du mich?
Manchmal schreien die Menschen im Zug auch so laut, wenn sie die Person am anderen Ende der Handyverbindung nicht verstehen.
Dann die lieben alten Menschen, die noch gemeinsam einen Ausflug machen und auch etwas lauter reden.
In so einem Intercity Zug kann es ziemlich laut werden. Da ist nichts mit gemütliche Reise nach Bern.
Ja stell dir vor! Ich war in Bern. Ich habe zwei Stunden Zugfahrt auf mich genommen.
Ich weiss vor paar Monaten wäre das noch unvorstellbar gewesen!
Ich habe mich mit Kollegin B getroffen um gemeinsam Mittag zu essen.
Wir waren noch kurz im "Historischen Museum", weil sie dort etwas abholen wollte.
Dort habe ich gesehen, dass eine Ausstellung über "Mani Matter" ist bis Mitte Januar. Die ich unbedingt erleben möchte. Mani Matter habe ich als Kind viel gehört. Der ist für die meisten Schweizer ein Begriff.
Auch sonst bin ich täglich irgendwo unterwegs, wenn ich keinen Termin habe.
In der Stadt einen Rundgang durch alle Läden machen, um etwas Energie abzubauen.
Zwei mal in der Woche gehe ich morgens Nahrungsmittel einkaufen im Nachbarort oder in der Stadt. Je nach dem wie viel Energie ich habe.
Ich bin weiterhin glücklich, den Aufenthalt gemacht zu haben. Ich bin jetzt einen Monat zu Hause und keine psychischen Tiefs gehabt. So gut ging es mir schon Jahre nicht mehr. Das Gefühl stabil zu sein. Kein Schein von paar Tagen, sondern seit Wochen geht es mir gut!
Ich freue mich einfach!
Manchmal schreien die Menschen im Zug auch so laut, wenn sie die Person am anderen Ende der Handyverbindung nicht verstehen.
Dann die lieben alten Menschen, die noch gemeinsam einen Ausflug machen und auch etwas lauter reden.
In so einem Intercity Zug kann es ziemlich laut werden. Da ist nichts mit gemütliche Reise nach Bern.
Ja stell dir vor! Ich war in Bern. Ich habe zwei Stunden Zugfahrt auf mich genommen.
Ich weiss vor paar Monaten wäre das noch unvorstellbar gewesen!
Ich habe mich mit Kollegin B getroffen um gemeinsam Mittag zu essen.
Wir waren noch kurz im "Historischen Museum", weil sie dort etwas abholen wollte.
Dort habe ich gesehen, dass eine Ausstellung über "Mani Matter" ist bis Mitte Januar. Die ich unbedingt erleben möchte. Mani Matter habe ich als Kind viel gehört. Der ist für die meisten Schweizer ein Begriff.
Auch sonst bin ich täglich irgendwo unterwegs, wenn ich keinen Termin habe.
In der Stadt einen Rundgang durch alle Läden machen, um etwas Energie abzubauen.
Zwei mal in der Woche gehe ich morgens Nahrungsmittel einkaufen im Nachbarort oder in der Stadt. Je nach dem wie viel Energie ich habe.
Ich bin weiterhin glücklich, den Aufenthalt gemacht zu haben. Ich bin jetzt einen Monat zu Hause und keine psychischen Tiefs gehabt. So gut ging es mir schon Jahre nicht mehr. Das Gefühl stabil zu sein. Kein Schein von paar Tagen, sondern seit Wochen geht es mir gut!
Ich freue mich einfach!
13.10.2012
Zeit ist vergangen
Lange ist es her seit ich den letzten Eintrag geschrieben habe.
Ich habe viel über mich gelernt. Viele Lichter sind über meinen Kopf erschienen.
Als ich das letzte Mal geschrieben habe, hatten wir noch Sommer.
Wie schön doch der Sommer war, wenn auch für mich etwas zu heiss.
Ich habe in den letzten zwei Monaten viele neue Menschen kennen gelernt.
Viele gute Gespräche geführt.
Ich hatte am Anfang dieser zwei Monaten viele Ängste durchgestanden. Musste mich an eine neue Umgebung gewöhnen. Doch mit Hilfe anderer habe ich mich ziemlich schnell in meiner neuen Umgebung eingelebt.
Ich hatte meinen Platz, an dem ich alles beobachten konnte. Durch meinen Platz wusste ich viel, was mir Sicherheit gab.
Ich war auch viel in meinem Zimmer.
Ich habe das "Malen nach Zahlen" für mich entdeckt. Es ist eine gute Ablenkung. Es hilft mir mich auf etwas zu fokussieren und gibt Ruhe in meinem Kopf.
Wie schön doch der Herbst ist.
Jetzt bin ich seit knapp einer Woche wieder zu Hause. Es ist einfacher gewesen als ich gedacht habe, mich wieder zu Hause wohl zu fühlen. Ich fühle mich sicherer wie vor dem Aufenthalt.
Ich habe schon viele Stunden mit "Malen nach Zahlen" verbracht. Ich war einkaufen, was viel leichter ist, wie vor diesen zwei Monaten.
Ich hoffe, dass es so bleibt. Doch bin ich realistisch und weiss, dass es immer wieder einen Rückschlag geben kann. Doch habe ich viel gelernt, viele neue "Werkzeuge" um mich schwierigen Situationen umzugehen!
Ich habe viel über mich gelernt. Viele Lichter sind über meinen Kopf erschienen.
Als ich das letzte Mal geschrieben habe, hatten wir noch Sommer.
Wie schön doch der Sommer war, wenn auch für mich etwas zu heiss.
Ich habe in den letzten zwei Monaten viele neue Menschen kennen gelernt.
Viele gute Gespräche geführt.
Ich hatte am Anfang dieser zwei Monaten viele Ängste durchgestanden. Musste mich an eine neue Umgebung gewöhnen. Doch mit Hilfe anderer habe ich mich ziemlich schnell in meiner neuen Umgebung eingelebt.
Ich hatte meinen Platz, an dem ich alles beobachten konnte. Durch meinen Platz wusste ich viel, was mir Sicherheit gab.
Ich war auch viel in meinem Zimmer.
Ich habe das "Malen nach Zahlen" für mich entdeckt. Es ist eine gute Ablenkung. Es hilft mir mich auf etwas zu fokussieren und gibt Ruhe in meinem Kopf.
Wie schön doch der Herbst ist.
Jetzt bin ich seit knapp einer Woche wieder zu Hause. Es ist einfacher gewesen als ich gedacht habe, mich wieder zu Hause wohl zu fühlen. Ich fühle mich sicherer wie vor dem Aufenthalt.
Ich habe schon viele Stunden mit "Malen nach Zahlen" verbracht. Ich war einkaufen, was viel leichter ist, wie vor diesen zwei Monaten.
Ich hoffe, dass es so bleibt. Doch bin ich realistisch und weiss, dass es immer wieder einen Rückschlag geben kann. Doch habe ich viel gelernt, viele neue "Werkzeuge" um mich schwierigen Situationen umzugehen!
02.07.2012
Plätscher
Schon wieder länger her...
Ich lebe etwas so vor mich hin. Versuche meine Struktur aufrecht zu halten, was immer schwieriger wird.
Ich habe mich etwas zurückgezogen. Ist einfach so passiert ohne das es mir bewusst war.
Das Velo, was ein paar Jahre im Keller verbracht hat, ist wieder im Einsatz. Bis jetzt nur sehr kurze Strecken. Hoffe ich kann bald etwas längere Strecke fahren. Üben üben und nochmals üben.
Gehe morgens, wenn es noch nicht so heiss ist. Wenn es regnet gehe ich spazieren.
Gestern war ich in der Kirche und wurde dort spontan zum Mittagessen eingeladen.
Gestern ging es mir so gut, dass ich die Einladung angenommen habe.
Ist etwas ungewohnt gewesen. Unter einander haben sie Italienisch geredet.
Eigentlich hätte ich Hochdeutsch reden sollen, weil der Mann Schweizerdeutsch schlecht versteht.
Ich habe es nicht hingekriegt. Habe immer wieder ins Schweizerdeutsche gewechselt.
Wenn ich öfters dort bin, werde ich sicher bald besser Hochdeutsch reden. Das Angebot steht auf jeden Fall, dass ich öfters dort auf Besuch gehen kann.
Ab und zu treffe ich die Klasse von der Umschulung. Wir gehen dann gemeinsam Mittagessen.
Auch wenn Zürich für mich ein riesiger Stress ist, tut mir gesamthaft das Treffen gut. Freue mich jedes Mal darauf.
Telefonieren tut mir gut. Ich telefoniere regelmässig mit S.. Ab und zu mit J. und seit kurzem mit B.
Mit S. kann ich viel lachen. Wir können uns meistens gegenseitig aufmuntern und über die aktuelle Situation lachen, aber können auch sehr ernst sein. Wir nehmen uns gegenseitig sehr ernst. Nie würden wir etwas kleinreden! Aber es tut gut sarkastisch zu sein und so auch etwas Abstand von den Gefühlen zu bekommen.
Manche wären sicher schockiert über unseren manchmal sehr schwarzen Humor.
Ich lebe etwas so vor mich hin. Versuche meine Struktur aufrecht zu halten, was immer schwieriger wird.
Ich habe mich etwas zurückgezogen. Ist einfach so passiert ohne das es mir bewusst war.
Das Velo, was ein paar Jahre im Keller verbracht hat, ist wieder im Einsatz. Bis jetzt nur sehr kurze Strecken. Hoffe ich kann bald etwas längere Strecke fahren. Üben üben und nochmals üben.
Gehe morgens, wenn es noch nicht so heiss ist. Wenn es regnet gehe ich spazieren.
Gestern war ich in der Kirche und wurde dort spontan zum Mittagessen eingeladen.
Gestern ging es mir so gut, dass ich die Einladung angenommen habe.
Ist etwas ungewohnt gewesen. Unter einander haben sie Italienisch geredet.
Eigentlich hätte ich Hochdeutsch reden sollen, weil der Mann Schweizerdeutsch schlecht versteht.
Ich habe es nicht hingekriegt. Habe immer wieder ins Schweizerdeutsche gewechselt.
Wenn ich öfters dort bin, werde ich sicher bald besser Hochdeutsch reden. Das Angebot steht auf jeden Fall, dass ich öfters dort auf Besuch gehen kann.
Ab und zu treffe ich die Klasse von der Umschulung. Wir gehen dann gemeinsam Mittagessen.
Auch wenn Zürich für mich ein riesiger Stress ist, tut mir gesamthaft das Treffen gut. Freue mich jedes Mal darauf.
Telefonieren tut mir gut. Ich telefoniere regelmässig mit S.. Ab und zu mit J. und seit kurzem mit B.
Mit S. kann ich viel lachen. Wir können uns meistens gegenseitig aufmuntern und über die aktuelle Situation lachen, aber können auch sehr ernst sein. Wir nehmen uns gegenseitig sehr ernst. Nie würden wir etwas kleinreden! Aber es tut gut sarkastisch zu sein und so auch etwas Abstand von den Gefühlen zu bekommen.
Manche wären sicher schockiert über unseren manchmal sehr schwarzen Humor.
06.05.2012
tralalaaaalaa
Jaja, ich singe schrecklich... wenn ich so vor mich hinträllere!
Das Wetter war den ganzen April wechselhaft bis schrecklich. Richtiges April-Wetter, wie es die Bauernregeln sagen! Doch wurde das Wetter, trotz des Monats Mai, nicht besser.
Doch ich war fast jeden Tag im April Morgens laufen gewesen und teilweise auch nachmittags nochmals eine Runde. Stolz bin auf mich, dass ich es trotz Regen Morgens rausgewagt habe. Das manchmal kalt nasse Wetter war für mich keine Ausrede nicht spazieren zu gehen.
Morgens den 30 bis 45 Minuten Marsch muss einfach sein, sonst habe ich den ganzen Tag das Gefühl, dass ich nicht richtig angezogen bin.
Gut wenn sich etwas gutes Neues eingespielt hat und man nicht mehr ohne sein kann! Süchtig bin nach Morgenspaziergang!!!
Sonst habe ich noch meine Ernährung etwas umgestellt. Ja ich wo immer gegen Gemüse und Früchte war, esse jetzt fast täglich eine Frucht oder eine Gemüse. Karotten, Apfel, Tomaten oder Kartoffeln hatte immer im Kühlschrank. Habe ich etwas aufgegessen, wird es beim nächsten Einkauf wieder gekauft.
Doch bis jetzt sehe ich kein grosses Ergebnis. Ok, fühle mich einiges fitter. Die Muskulatur ist sicher auch besser geworden. Der regelmässige Marsch zeigt Wirkung!
Versuche wenn möglich jeden zweiten Tag irgendwie mit dem Zug zu reisen. Einkaufen, mit jemanden Käffele oder sonst was....
Arbeite ab und zu im Spital Uster als Freiwillige Mitarbeiterin und besuche Menschen, die etwas verwirrt sind, um das Pflegepersonal etwas zu entlasten. Eine Arbeit, die viel Einfühlungsvermögen, starke Nerven und viel Geduld benötigt.
So das wärs mal wieder von mir. Schau doch meine Fotos an... viel neues.
Das Wetter war den ganzen April wechselhaft bis schrecklich. Richtiges April-Wetter, wie es die Bauernregeln sagen! Doch wurde das Wetter, trotz des Monats Mai, nicht besser.
Doch ich war fast jeden Tag im April Morgens laufen gewesen und teilweise auch nachmittags nochmals eine Runde. Stolz bin auf mich, dass ich es trotz Regen Morgens rausgewagt habe. Das manchmal kalt nasse Wetter war für mich keine Ausrede nicht spazieren zu gehen.
Morgens den 30 bis 45 Minuten Marsch muss einfach sein, sonst habe ich den ganzen Tag das Gefühl, dass ich nicht richtig angezogen bin.
Gut wenn sich etwas gutes Neues eingespielt hat und man nicht mehr ohne sein kann! Süchtig bin nach Morgenspaziergang!!!
Sonst habe ich noch meine Ernährung etwas umgestellt. Ja ich wo immer gegen Gemüse und Früchte war, esse jetzt fast täglich eine Frucht oder eine Gemüse. Karotten, Apfel, Tomaten oder Kartoffeln hatte immer im Kühlschrank. Habe ich etwas aufgegessen, wird es beim nächsten Einkauf wieder gekauft.
Doch bis jetzt sehe ich kein grosses Ergebnis. Ok, fühle mich einiges fitter. Die Muskulatur ist sicher auch besser geworden. Der regelmässige Marsch zeigt Wirkung!
Versuche wenn möglich jeden zweiten Tag irgendwie mit dem Zug zu reisen. Einkaufen, mit jemanden Käffele oder sonst was....
Arbeite ab und zu im Spital Uster als Freiwillige Mitarbeiterin und besuche Menschen, die etwas verwirrt sind, um das Pflegepersonal etwas zu entlasten. Eine Arbeit, die viel Einfühlungsvermögen, starke Nerven und viel Geduld benötigt.
So das wärs mal wieder von mir. Schau doch meine Fotos an... viel neues.
02.03.2012
Sitzwache...
Gestern war ich wieder mal im Spital Uster arbeiten.
Als ich ankam brauchten sie mich eigentlich gar nicht mehr...
Aber ich konnte eine Frau besuchen und mich mit ihr etwas unterhalten bis ihre Tochter kam.
Danach habe ich einen Herr "bewacht".
Mir wurde gesagt, dass er Herr G sei.
Als er mir dann mal davonlaufen wollte und ihn rufte, schauten mich sein Zimmernachbar und sein Besuch an. Ich wusste nicht wieso, die mich so komisch ankuckten.
Etwa nach einer Stunde später kam jemand, sein Bett anzuschreiben. Da habe ich gemerkt, dass er nicht Herr G ist! Ich musste mir das Lachen verkneifen. Tja, solche Sachen passieren!
Es war ziemlich ein anstrengender Einsatz. Der Herr war verwirrt. Er wusste zwar, dass er nicht im Pflegeheim war, aber wusste nicht wo er jetzt war. Er war überzeugt, das alles gleich abläuft, wie im Pflegheim.
Er ist eine interessante Person, hat viel erlebt.
Sein Zimmernachbar hat auch viel erlebt.
Der hat einfach angefangen mit uns zu reden. Mitten im Erzählen ist er eingeschlafen. Dann hat er wieder angefangen zu erzählen.
Am anstrengsten war es, als der Zimmernachbar noch Besuch hatte. In dem kleinen Zimmer war das Gespräch ziemlich laut und ich hatte Mühe meinen Kunden gut zu verstehen und der Kunde hatte Mühe mich zu verstehen.
Ich war knapp 3 1/2 Stunden dort. War danach ziemlich müde! Froh nach Hause zu gehen.
Als ich ankam brauchten sie mich eigentlich gar nicht mehr...
Aber ich konnte eine Frau besuchen und mich mit ihr etwas unterhalten bis ihre Tochter kam.
Danach habe ich einen Herr "bewacht".
Mir wurde gesagt, dass er Herr G sei.
Als er mir dann mal davonlaufen wollte und ihn rufte, schauten mich sein Zimmernachbar und sein Besuch an. Ich wusste nicht wieso, die mich so komisch ankuckten.
Etwa nach einer Stunde später kam jemand, sein Bett anzuschreiben. Da habe ich gemerkt, dass er nicht Herr G ist! Ich musste mir das Lachen verkneifen. Tja, solche Sachen passieren!
Es war ziemlich ein anstrengender Einsatz. Der Herr war verwirrt. Er wusste zwar, dass er nicht im Pflegeheim war, aber wusste nicht wo er jetzt war. Er war überzeugt, das alles gleich abläuft, wie im Pflegheim.
Er ist eine interessante Person, hat viel erlebt.
Sein Zimmernachbar hat auch viel erlebt.
Der hat einfach angefangen mit uns zu reden. Mitten im Erzählen ist er eingeschlafen. Dann hat er wieder angefangen zu erzählen.
Am anstrengsten war es, als der Zimmernachbar noch Besuch hatte. In dem kleinen Zimmer war das Gespräch ziemlich laut und ich hatte Mühe meinen Kunden gut zu verstehen und der Kunde hatte Mühe mich zu verstehen.
Ich war knapp 3 1/2 Stunden dort. War danach ziemlich müde! Froh nach Hause zu gehen.
02.02.2012
Gegenseitig
Was kann man einander gegenseitig tun?
Gutes oder schlechtes?
Ich habe ein offenes Ohr für meine Mitmenschen. Ob ich sie jetzt gut kenne oder meinen Weg kurz streifen.
Manchmal begegne ich einem Menschen, der jemand braucht, der ihm einfach mal zuhört. Niemand der ihm Ratschläge gibt, nur zu hören. Wir verabschieden uns und ich weiss nicht mal seinen Namen. Ein einsamer Namenloser.
Doch der Name ist mir gar nicht wichtig. Es ist das Vertrauen, das mir dieser Mensch in dieser Zeit gegeben hat. Mir etwas aus seinem Leben erzählt hat, mich für eine gewisse Zeit in sein Leben gelassen hat. Ich konnte ihm helfen, in dem ich ihm einfach nur zugehört habe, ihm Aufmerksamkeit und meine Zeit geschenkt habe.
Vielleicht ihm gerade dadurch das Leben gerettet. Wer weiss, was passiert wäre, wenn ich mir diese Zeit nicht genommen hätte?!
So viele Menschen sind trotz vielen "Freunden" einsam. Niemand nimmt sich die Zeit richtig zu zuhören. Nur oberflächlich zu hören. Einen Ratschlag gibt und dann wieder davonrauscht. Oder nur mit den eigenen Problemen beschäftigt.
Mir hilft es, kurz stehen zu bleiben, den Sorgen, Ängsten und Freuden anderer Menschen teilzunehmen. Ja teilnehmen, nicht nur nebenbei zustehen. Mit dem Menschen mitleiden, mitfreunden, mich in seine Gefühle einzufühlen.
Durch das teilnehmen am Leben des anderen, kann ich danach oft meine Sorgen in einem anderen Winkel sehen. Ich habe Abstand bekommen von meinen Sorgen, Leiden usw.
Ich sage überhaupt nicht, dass dies leicht ist. Die Gefahr, dass die Sorgen des anderen zu meinen Sorgen werden ist sehr gross! Es braucht viel Übung. Sich nicht einsaugen zu lassen von den Gefühlen des anderen.
Lernen achtsam zu bleiben und zu merken, wenn es mir zu viel wird. Stopp zu sagen. "Stopp, ich brauche jetzt kurz eine Pause, können wir in 15 Minuten wieder telefonieren?" oder "Du können wir mal kurz über etwas anderes reden?"
Ich denke, wenn ich es richtig formuliere, wird mein Gegenüber nicht böse sein. Denn wir sind alles Menschen und es wird jedem Mal zuviel! "Verschnaufpausen" braucht jeder Mensch.
Auch kleine Gesten, wie eine Karte, eine lustige E-Mail, ein SMS... es braucht nicht viel, damit sich ein Mitmensch geliebt fühlt. Das Wissen, es denkt jemand an mich, tut jedem gut!
So werde ich versuchen weiter mein Bestes zu geben meine Mitmenschen nicht zu vergessen und mich nicht in meine Welt zu verkriechen, sondern mit offenen Ohren und Augen durch die Welt gehen.
Gutes oder schlechtes?
Ich habe ein offenes Ohr für meine Mitmenschen. Ob ich sie jetzt gut kenne oder meinen Weg kurz streifen.
Manchmal begegne ich einem Menschen, der jemand braucht, der ihm einfach mal zuhört. Niemand der ihm Ratschläge gibt, nur zu hören. Wir verabschieden uns und ich weiss nicht mal seinen Namen. Ein einsamer Namenloser.
Doch der Name ist mir gar nicht wichtig. Es ist das Vertrauen, das mir dieser Mensch in dieser Zeit gegeben hat. Mir etwas aus seinem Leben erzählt hat, mich für eine gewisse Zeit in sein Leben gelassen hat. Ich konnte ihm helfen, in dem ich ihm einfach nur zugehört habe, ihm Aufmerksamkeit und meine Zeit geschenkt habe.
Vielleicht ihm gerade dadurch das Leben gerettet. Wer weiss, was passiert wäre, wenn ich mir diese Zeit nicht genommen hätte?!
So viele Menschen sind trotz vielen "Freunden" einsam. Niemand nimmt sich die Zeit richtig zu zuhören. Nur oberflächlich zu hören. Einen Ratschlag gibt und dann wieder davonrauscht. Oder nur mit den eigenen Problemen beschäftigt.
Mir hilft es, kurz stehen zu bleiben, den Sorgen, Ängsten und Freuden anderer Menschen teilzunehmen. Ja teilnehmen, nicht nur nebenbei zustehen. Mit dem Menschen mitleiden, mitfreunden, mich in seine Gefühle einzufühlen.
Durch das teilnehmen am Leben des anderen, kann ich danach oft meine Sorgen in einem anderen Winkel sehen. Ich habe Abstand bekommen von meinen Sorgen, Leiden usw.
Ich sage überhaupt nicht, dass dies leicht ist. Die Gefahr, dass die Sorgen des anderen zu meinen Sorgen werden ist sehr gross! Es braucht viel Übung. Sich nicht einsaugen zu lassen von den Gefühlen des anderen.
Lernen achtsam zu bleiben und zu merken, wenn es mir zu viel wird. Stopp zu sagen. "Stopp, ich brauche jetzt kurz eine Pause, können wir in 15 Minuten wieder telefonieren?" oder "Du können wir mal kurz über etwas anderes reden?"
Ich denke, wenn ich es richtig formuliere, wird mein Gegenüber nicht böse sein. Denn wir sind alles Menschen und es wird jedem Mal zuviel! "Verschnaufpausen" braucht jeder Mensch.
Auch kleine Gesten, wie eine Karte, eine lustige E-Mail, ein SMS... es braucht nicht viel, damit sich ein Mitmensch geliebt fühlt. Das Wissen, es denkt jemand an mich, tut jedem gut!
So werde ich versuchen weiter mein Bestes zu geben meine Mitmenschen nicht zu vergessen und mich nicht in meine Welt zu verkriechen, sondern mit offenen Ohren und Augen durch die Welt gehen.
01.01.2012
1. Tag im 2012
Rückblick?
Ein Jahresrückblick ist eine gute Sache.
Vielleicht hast du Tagebuch geführt...
Für mich ist es sehr spannend, was ich alles erlebt habe.
Oft bleiben einem nur die negativen Erinnerungen... die brennen sich so gut ins Gedächtnis, gell?!
Aber oft ist es so, dass es mehr positive Erlebnisse gibt, als negative. Leider wird das Licht vom Dunkeln oft überdeckt.
Also ich hatte sicher viele dunkle Zeiten. Aber auch in den dunkeln, schwarzen Zeiten gab es kleine Lichter. Einen Anruf, eine Einladung ins Fotomuseum, einen Ausflug nach Lenzburg und dort ein Treffen zum Kaffe-Klatsch.
Schau genau hin, es gibt so viele schöne Ereignisse.
Vielleicht einen neue Arbeit?
Vielleicht wars ein kleiner Lichtblick, ein Lächeln eines Babies, eine schöne Blume am Wegrand....
Hast du Fotos gemacht? Hol sie hervor und schau was du so fotografiert hast, was dich fasziniert hat.
Ich kann auf jedenfall auf viel Gutes zurückblicken.
Menschen, die immer zu mir gehalten haben. Die mit mir auch etwas unternehmen wollten, wenn es mir schlecht ging. Ich kein aufgesetztes Lächeln. Gegenseitiges zum Lachenbringen.
Fotos habe ich auch gemacht. Nur 2 kleine Erinnerungen...
Ein Jahresrückblick ist eine gute Sache.
Vielleicht hast du Tagebuch geführt...
Für mich ist es sehr spannend, was ich alles erlebt habe.
Oft bleiben einem nur die negativen Erinnerungen... die brennen sich so gut ins Gedächtnis, gell?!
Aber oft ist es so, dass es mehr positive Erlebnisse gibt, als negative. Leider wird das Licht vom Dunkeln oft überdeckt.
Also ich hatte sicher viele dunkle Zeiten. Aber auch in den dunkeln, schwarzen Zeiten gab es kleine Lichter. Einen Anruf, eine Einladung ins Fotomuseum, einen Ausflug nach Lenzburg und dort ein Treffen zum Kaffe-Klatsch.
Schau genau hin, es gibt so viele schöne Ereignisse.
Vielleicht einen neue Arbeit?
Vielleicht wars ein kleiner Lichtblick, ein Lächeln eines Babies, eine schöne Blume am Wegrand....
Hast du Fotos gemacht? Hol sie hervor und schau was du so fotografiert hast, was dich fasziniert hat.
Ich kann auf jedenfall auf viel Gutes zurückblicken.
Menschen, die immer zu mir gehalten haben. Die mit mir auch etwas unternehmen wollten, wenn es mir schlecht ging. Ich kein aufgesetztes Lächeln. Gegenseitiges zum Lachenbringen.
Fotos habe ich auch gemacht. Nur 2 kleine Erinnerungen...
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