26.12.2010

Spital-OP-zu Hause

Ich bin am Freitag 17.12.10 um 6.30 Uhr in den Spital eingetreten.
Ich bekam meine Telefonkarte am Empfang und konnte direkt in die Abteilung gehen.
Dort wurde mir mein Zimmer gezeigt. Ich musste sofort das Spital-Nachthemd anziehen. Konnte noch ein letztes Mal auf das WC und bekam dann Schmerzmittel und ein Dormicum-Tablette. Ich kann mich dann nur noch errinnern, dass ich dem Personal gesagt habe, dass sie für die Infusion, die Kinder-Nadel nehmen sollen. Dazu kann ich mich errinnern, dass die Infusion auf der falschen Seite gesetzt wurde. Danach kann ich mich an nix mehr errinnern.

Irgendwann bin ich wieder aufgewacht. Bin noch ein paar Mal eingeschlafen. Da ich Probleme mit dem Sauerstoff hatte, wurde mir zusätzlich Sauerstoff gegeben. Irgendwann habe ich dann meiner Freundin L. geschrieben, dass ich wach bin. Sie hat mich dann am Abend besucht mit ihrem Freund. Als sie kam wollte ich sofort eine Zigi rauchen gehen. Sie hat es überhaupt nicht verstanden, da ich noch ziemlich kaput und schwach war. Tja, habe mich durchgesetzt. Als ich schon fast fertig mit rauchen war, hatte ich plötzlich keine Kraft mehr. L. musste mich dann etwas stützen auf dem Weg zurück in mein Zimmer.

Ich hatte extrem starke Schmerzen in den nächsten paar Tagen und bekam zu den normalen Schmerzmitteln noch Mophin-Spritzen. Mit dem Stuhlgang hatte ich ebenfalls Probleme und musste jenes verschiedene Mittel schlucken. Daher konnte ich erst am Donnerstag Morgen nach Hause, anstatt am Montag wie es vorgesehen war!
Noch 2 Personen kamen mich besuchen wärend meines Aufenthaltes.

Als ich am Donnerstag aus dem Spital kam, konnte ich es nicht lassen und habe viel zu viel gegessen. Ich hätte schreien können vor Schmerz. Bin dann fast nicht bis ins Bett gekommen. Dachte schon ich müsste auf dem Sofa übernachten.
Meine Freundin An. kam mich am Freitag und Samstag besuchen und half mir etwas im Haushalt. Dazu haben wir im Fernseh Dokumentationen und einen Film geschaut. Zusammen Spagetthi gegessen und uns gut unterhalten.

14.12.2010

Dienstag...

Dienstag, was für ein blöder Tag... für mich so nix spezielles.
Ich bin langsam nervös auf die OP, die ich am Freitag habe.
Hoffe, dass alles gut geht.
Hoffe, dass mir keine Zähne abgebrochen werden.
Hoffe, dass es mir nach der OP nicht wieder so übel schlecht ist.
Hoffe, dass die OP generell gut läuft.

Heute bin ich erst nach 13 Uhr aufgestanden. Bin bis morgens wach gewesen.
Jetzt bin ich am Wäsche waschen und Fernseh schauen.
Später sollte ich noch nach Uster etwas für meine Freundin in der Wohnung holen, die gerade nicht zu Hause ist.

Die letzten paar Tage gingen etwas besser. Obwohl ich ebenfalls erst nach Mitternacht eingeschlafen bin, bin ich morgens doch aufgewacht. So um 10 Uhr. Das war für mich schon ein Lichtblick. Auch wenn ich jetzt wieder eine schlechte Nacht hatte, lasse ich mir das Licht nicht nehmen.

Eine Freundin die in der Nähe wohnt, kommt mich einmal in der Woche besuchen. Dies tut mir sehr gut.
Der Kontakt zu einem Menschen, jemand der mich besucht und einfach da ist. Wir haben es meistens sehr lustig. Schauen viel Fernseh. Den "Discovery HD" hat es uns angetan. Grins

05.12.2010

Sonntag.... gäääähn

Also es ist Sonntag, ich bin erst um 12 Uhr aufgestanden, weil das Telefon geläutet hat.
Ich mag es überhaupt nicht, dass ich in letzter Zeit kaum vor 10 Uhr aufstehen kann. Dabei wäre der Morgen meine lieblings Zeit. Ich gehe so gerne morgens spazieren. Um acht Uhr geht eine Nachbarin mit dem Hund spazieren. Ich liebe diesen Hund.
mein schöfli 
Ich spiele immer mit ihm, wir rennen über die Wiese... manchmal rennen wir uns nach, im kreis. Kann mich richtig austoben. Muss für andere sicher lustig aussehen. Ich, mit 32 Jahren, spiele mit einem Hund, wie wenn ich noch ein Kind wäre. (Bin ich doch auch, lach)

Ich will unbedingt wieder morgens aus dem Bett kommen. Damit ich meinen Spaziergang machen kann.

30.11.2010

Der heutige Tag....

Heute war ein gemütlicher Tag, auch wenn er schlecht angefangen hat.

Ich hatte Mühe einzuschlafen und am Morgen bin ich nicht aufgewacht, resp. bin immer gleich wieder abgetaucht, wie wenn ich voll auf Drogen wäre. 
Als ich um um 11 Uhr endlich die Kraft hatte, diesen komischen Zustand zu überwinden, konnte ich endlich das Telefon entgegennehmen. Eine Freundin hat mich schon sicher 2 Mal versucht zu erreichen, aber war unfähig zu handeln.

Nach dem Telefonat, die Freundin hat mich wach "geschimpft" bis ich im Bett gesessen bin, habe ich zuerst etwas Fernseh geschaut. Als mir bewusst wurde, dass ich dringend einen Brief einwerfen sollte, habe ich mich angezogen, die Schuhe gesucht, die Briefe (es waren 3) gesucht und die Jacke angezogen. Bin zum Bahnhof, der gleich vor der Türe ist und auf den Zug gewartet. Ich wollte ein paar Angebote am Billet-Automat studieren, aber scheinbar hatte der Automat auch kalt, sodass er nicht richtig reagierte. 

Der Zug kam und ich stieg ein. Da hatte ich die spontane Idee, eine Freundin anzurufen, die in Turbenthal wohnt, da ich sowieso nach Turbenthal wollte. Sie hat sich riesig über meinen Anruf gefreut und wir haben uns verabredet, um was in der Bäckerei trinken zu gehen.

Ich warf den wichtigen Brief ein und habe noch Geld abgehoben. Anschliessend lief ich zur Bäckerei. Sah schon von weitem die Freundin mir entgegenkommen. Ich habe ihr gewunken, aber sie hat mich nicht gesehen. Als sie dann näher war, sah sie mich und hat mir gewunken.
Wir hatten eine gemütliche und lustige Zeit. Wir genossen die Zeit sehr zusammen. Es tat mir richtig gut, dass ich mich mit ihr getroffen habe. 

Zu Hause, war ich dann fähig ein bisschen etwas im Haushalt zu machen, dazu habe ich noch eine Waschmaschine voll gewaschen. 

Jetzt ist es Abend und ich überlege mir, ob ich noch ein Bad nehmen soll, bevor ich ins Bett gehe....



29.11.2010

Freiwilligen Dienst

Heute nachmittag war ich beim Vorstellungsgepräch in Uster.
Ich habe mich für den Freiwilligen Dienst gemeldet. Genauer gesagt für den Besuchsdienst.
Sowas wollte ich schon fast mein lebenlang machen. Doch hatte ich bis jetzt den Mut nicht dafür. 
Mein Herz schlägt für einsame Menschen. Menschen, die mal ein offenes Ohr brauchen oder einfach jemand der "da ist".

Das erste Mal in meinem Leben fühlt es sich richtig an, was ich tu. 

Klar verdiene ich nix dabei. Aber lieber nix verdienen, dafür freude an der Arbeit! Solange es mir nicht sehr gut geht, dass ich mich fähig fühle "normal" zu arbeiten, werde ich diesen Dienst tun.
Denn dies wird mir sicher Kraft geben. Immer wenn ich für jemanden einfach da war, fühlte ich mich danach gut, neue energie...

14.11.2010

meine letzte Zeit

Ich hatte ja Gebutstag am 6. November.
Ich war am 5. und 6. nicht zu Hause.
Wurde von einem Kollegen eingeladen mit ihm einen Kurzurlaub zu machen.
Er hat mich nach Bern eingeladen, dort haben wir in einem Hotel eingecheckt.
Dann haben wir geredet und er hat mir erzählt, wohin es am Abend geht.
Wir waren das Musical "Ewige Liebi" schauen. Es war sehr lustig.
Nach dem Musical sind wir zurück ins Hotel und haben uns nochmals bis spät in die Nacht unterhalten.
Am Morgen war ich sehr früh wach. Bin runter ins Kaffee und habe mir einen Pfefferminz-Tee bestellt. Als er dann endlich wach war, sind wir frühstücken gegangen.
Dann hat er mir erzählt, dass er gerne nach Luzern gehen würde mit mir. Entweder ins Verkehrshaus oder Wellness. Ich habe mich fürs Verkehrshaus entschieden. Wir haben dort den Film über Flugzeuge gesehen in 3D. War wirklich sehr speziel. Am Anfang sind wir erschocken, wenn uns etwas entgegenflog. Wirklich sehr interessant, wie das funktioniert.
Danach sind wir durch das Museum. Bei den Lokomotiven war es sehr spannend. Da ich die Lehre in der SLM (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik) gemacht habe, wusste ich viel über die Loks. War froh, mit einem Mann dort zu sein, so konnte ich auch über die Technik reden. Also nicht nur bei den Loks... auch bei den Flugzeugen oder Schiffen usw. Das war wirklich schön über Technik zu reden.

Am Abend gingen wir nach Hause. Er hätte gerne noch etwas getrunken in Zürich, aber ich wollte nach Hause.

Dieser Kurzurlaub hat mir wirklich sehr gut getan. Mal richtig abzuschalten. Ich konnte meine ewigen Gedankengänge unterbrechen. Bis heute hat das ewige Gedankenkreisen nicht mehr angefangen. Das hat ausgelöst, dass ich mein Leben wieder besser organisieren kann und leben kann.

26.10.2010

mal wieder zeit....

Heute war ich wieder mal arbeiten für 2 Stunden. Ich hatte eine schwere Zeit und konnte nicht arbeiten gehen.
Es hat mir gut getan, wieder mal arbeiten zu gehen.
Danach bin ich noch eine Kollegin in der Klinik besuchen. Wir hatte 3 schöne Stunden. Uns super gut unterhalten, es lustig gehabt und waren spazieren.

Seit ich im Gehörlosendorf arbeite, sehe ich plötzlich wie wichtig die Kommunikationstechnik ist. E-Mail, SMS, Videoanrufe und und und... das macht das Leben für Gehörlose viel einfacher mit der Welt zu kommunizieren.
Ich habe immer einen Block bei mir, damit ich mich mit ihnen unterhalten kann. Ich verstehe die Gebärdensprache noch nicht und wenn sie mit mir versuchen zu reden, verstehe ich sie noch nicht. Muss zuerst noch mein Gehör darauf trainieren.

Heute im Zug habe ich eine Mitarbeiterin beobachtet wie sie per Video-Anruf mit einer Kollegin telefoniert hat. Auf diese Idee wäre ich nie gekommen.

Für mich persönlich verliert, die Kommunikations-Technik den Reiz, da ich mich ja unterhalten kann. SMS und E-Mail ist für mich irgendwie nicht mehr so wichtig.
Ich brauche keine Hilfsmittel um mich mit Hörenden Menschen zu unterhalten.

Einen Brief, ein Kaffee-Kränzchen (muss ja nicht gleich eine Stunde oder länger sein) oder ein Telefon ist viel persönlicher.

So genug Erfahrungserlebnisse....

04.10.2010

mein erster Arbeitstag

So mein erster Arbeitstag im Gehörlosendorf im Atelier habe ich hinter mir...

Zuerst hatte ich Mühe, die Anweisungen zu befolgen. Brauchte viel Überwindung, einfach aufzukleben ohne Struktur oder sowas. Aber nach einer Stunde brauchte ich nicht mehr soviel zu denken. Nach der Pause konnte ich es dann einigermassen locker aufkleben. Tja, lernen ohne Struktur, Linien, Tabelle oder ändliches zu arbeiten.

War etwas ungewohnt mit den neuen Mitarbeitern. Aber am Ende des Morgens war es für mich schon fast "normal".

Schwierig ist es nur mit der Kommunikation, denn ich kenne mich mit der Gebärdensprache überhaupt nicht aus. Nur Klatschen kenn ich jetzt, denn dieses Zeichen durfte ich aufkleben. Guten Morgen weiss ich auch. Aber sonst verstehe ich noch gar nichts. Was für mich ein bisschen herausfordert.
Denn ich bin mich überhaupt nicht gewohnt, mit Menschen per Hand + Fuss zu reden. Meine Umwelt konnte bis jetzt reden, entweder in Deutsch oder Englisch.

Aber falls ich den Job kriege, kann ich einen Kurs besuchen, um zu lernen mit tauben Menschen zu reden resp. sie zu verstehen.

Mein Nachmittag war total überdreht oder so. Hatte Energie und doch war ich irgendwie zu nix fähig. Hoffe, der morgige Tag geht besser.

18.09.2010

es wird wieder mal zeit...

Jojo... die Zeit läuft und läuft....
Mal schneller, mal längsamer....
Mal hat man eine gute Zeit, mal ne schlechte Zeit...
Mal ist schönes Wetter, mal regnet es...

Alles hat seine Vor- und Nachteile....
Vorteile bei schlechten sachen???
Es gibt immer gute Seiten, man muss sie nur suchen.
Schlechte Zeit? klar, dann weiss man wieder wie gut man es doch sonst hat.
Zeit zurückzuschauen... stehen zu bleiben...
vielleicht findest du den Faden, wie es zur schlechten Zeit kommen konnte....
Normalerweise kommt sowas nicht plötzlich...
Schau hin... such den Anfang... wenn du ihn gefunden hast, merke ihn dir!
schau, dass du in den guten Zeiten besser spüren kannst, wenn etwas nicht mehr ganz in Ordnung ist. So kannst du es früher stoppen und es muss nicht mehr soweit kommen.

Auch ich schaue oft nicht hin.... und plötzlich sitze ich im Loch und frag mich wie es dazu kommen konnte...

Regnet es? Wie wärs mit Ausmisten? Etwas gutes für dich tun, wie ein Gesichtspeeling, ein Bad, die Zeitschrift, die du schon lange mal lesen wolltest... einen Anruf bei jemanden, den du schon lange mal wieder sehen wolltest, dann hast du ihn mindestens mal kontaktiert.

Renne nicht immer, bleib mal stehen... das Leben sollst du geniessen... denn du weisst nie wenn es vorbei ist...

Ich versuche das alles immer wieder... klar vergesse ich auch mal und fruste mich über das schlechte Wetter.
Ich bin auch nur ein Mensch... doch versuche ich doch immer wieder mal stehen zu bleiben.
Schauen, ob ich überhaupt mit dem was ich tu zufrieden bin.... will ich überhaupt diesen Kurs besuchen? Will ich überhaupt..... diesen Weg gehen? Oder habe ich mich total verirrt?!?

Ja ich musste vor kurzem auch stehen bleiben, weil ich nicht mehr glücklich war.... ich war irgendwie überfordert... zuviel unterwegs... zuviele Termine... da habe ich geschaut, was will ich wirklich noch?!?

Das Leben geht keine geraden Linien... es hat viele Kurven, viele Kreuzungen, viele Steine...
Nur sollte ich die Kurven nicht verpassen und in einer Mauer landen...
Nur sollte ich die Kreuzung nicht verpassen, weil ich vielleicht den besseren Weg verpasse...
Nur sollte ich die Steine sehen, sonst falle ich auf die Nase und weiss nicht wieso... was mich zum stolpern gebracht hat.

So genug... der nächste Eintrag wird vielleicht wieder etwas leichtere Kost... grins

23.08.2010

Montag juhuu

Heute war ich schon sehr fleissig.
Habe ein paar Termine vereinbart.... verschiedenen Aerzten.
Alles was ich in den letzten paar Monaten vernachlässigt habe, habe ich in Angriff genommen.
Dentalhygiene-Termin, Frauenarzt-Termin, beim Rheumatologen... fleissig fleissig.

Jetzt gönne ich mir eine Pause.

Weiter suche ich nach einem geschützen Arbeitsplatz... ist gar nicht so leicht, viele haben Wartelisten... tja... geduldig sein, weitersuchen... sich auf die Warteliste setzen lassen....

Am Donnerstag muss ich meine Wohnung super gut aufgeräumt haben, dann findet am Abend eine Tupperware-Party bei mir statt.... schon nervös bin.

21.08.2010

super start in den tag

Trotz extremer Rückenschmerzen, die ich bereits den 3. Tag habe, bin ich früh aufgestanden!
Zuerst bin ich aufgestanden... fand es schrecklich... und bin nochmals ins Bett gelegen. Doch im Bett fand ich es irgendwie auch nicht gut, so bin ich definitiv aufgestanden.
Habe das Bett frisch angezogen, danach gemütlich einen Kaffee getrunken. Da hat es mich gepackt. Ich habe Dokumente angefangen zu sortieren... danach hatte ich endlich wieder mal freiwillig Lust zu duschen. Jetzt fühle ich mich gut, super genial... und stolz.

Heute weiss ich nicht was ich machen soll. Vielleicht wirklich mal richtig aufräumen?!? Mmmh vielleicht nicht gut, bei den Rückenschmerzen... Aber kann ja mal anfangen... ein Raum nach dem anderen, ganz aufräumen, staubsaugen... feucht wischen... danach eine Pause einlegen.... tönt schon machbarer... mmmh...

So... habe euch wieder mal etwas kleines geschrieben...

05.08.2010

So eigentlich hätte ich auf den zug gehen müssen, aber bin irgendwie noch total dusselig von der Spitex.
Daher gehe ich einen Zug später....

Ich hatte 2 schlechte Tage. Die Tagesklinik hätte fast die Polizei gerufen, weil ich nicht erreichbar war. Das Gesetz schreibt vor, dass nach 48 Stunden die Polizei informiert wird und einem sucht!
(Die Tagesklinik kennt das von mir überhaupt nicht, dass ich nicht zur Klinik komme ohne mich abzumelden)

Tja, jetzt noch eine Woche, das sollte ich noch schaffen.

Was danach ist weiss ich noch nicht. Das werde ich mit dem Case Management besprechen und eine ideale Lösung finden. Ups jetzt kommt mir gerade in den Sinn, dass ich denen noch eine Email schreiben muss.

Sonst geht es mir gut, nehme regelmässig meine Medikamente, wenn ich nicht gerade ne mega Krise habe. Wie Montag und Dienstag.

Jetzt kann ich bald wieder Besuch empfangen, wenn ich dann wieder richtig aufgeräumt habe. Freue mich, wenn ich den Haushalt wieder im Griff habe.

Ich bin immernoch viel unterwegs. Mache gerne ab, um was zu trinken und plaudern.
Einige Kontakte habe ich bereits wieder ein bisschen aufgebaut. War 2. Mal dort wo ich aufgewachsen bin. Einmal im Dorf eine Freundin besuchen, die ich seit der Schulzeit habe. Einmal bei meiner Ex-Nachbarin dort wo ich gewohnt habe.
Dann habe ich guten Kontakt zu meiner Ex-Schwiegermutter (wir kennen uns schon über 10 Jahre). Sie zeigt sehr viel Verständnis für meine Situtation, hat immer zu mir gehalten und mich unterstützt so gut sie es kann.
Leider habe ich erfahren, dass sie mit Tochter (+Familie) Richtung Bremgarten umzieht und das schon in einem Monat. Was mich schon auch ein bisschen aus dem Konzept gebracht hat.

Tja... das Leben verändert sich immer wieder. Damit muss ich lernen umzugehen.
Leute kommen, Leute gehen. Manche bleiben... manche bleiben aber die wohnliche Distanz wird grösser!

Zum Glück kann ich gratis Telefonieren den ganzen Tag! So kann ich mindestens Telefonisch den Kontakt weiter pflegen.

So für heute genug, ich muss langsam gehen.

18.07.2010

schöner anstrengender Tag

Eigentlich wollte ich in die Kirche... eigentlich.
Ich bin schon um 9 Uhr in Oberwinterthur gewesen und da hab ich mich errinnert, dass Sommerferien sind! Tja, da findet nur 10.30 Uhr ein Gottesdienst statt.
Bus Richtung Winterthur Bahnhof genommen und als ich auf dem Gleis 3 war, traf ich Susi mit Mutter an. Ich habe sie spontan nach Zürich begleitet. Wir haben uns gut unterhalten.
In Zürich habe ich den Zug zurück genommen und bin dann nach Hause.
Zu Hause angekommen, habe ich zuerst etwas gechattet und auf Facebook vorbeigeschaut.
Dann sind mir die vielen Quittungen in de Sinn gekommen, die ich alle noch in de Computer tippen will. Was ich dann auch gemacht habe... war ein paar stunden beschäftigt damit.
Nebenbei habe ich die Waschmaschine laufen lassen. (Ja ich weiss es ist Sonntag)
Jetzt habe ich gerade mein Schlafzimmer angefangen aufzuräumen, doch wegen dem vielen Staub, der sich über Monate angesammelt hat, muss ich jetzt eine kurze Pause machen.
Die habe ich jetzt genutzt, um wieder einmal einen Blog-Eintrag zu schreiben.

11.07.2010

uiuiui diese Hitze

Heute bin ich nicht aus dem Bett gekommen. Irgendwie bin ich ziemlich körperlich müde, aber psychisch wäre ich voll fit!

Heute bin ich mit Lea im National essen gewesen.
Ich bin gerne mit Lea unterwegs, wir haben immer Spass und können auch über ernste Themen reden (manchmal auch darüber lachen; was wäre das Leben, wenn man immer alles so ernst nehmen würde)

Ich habe heute wieder mal ein bisschen aufgeräumt, aber die Hitze macht mich fix und fertig... nur ein paar Mal etwas vom Boden aufheben und ich bin total nass-geschwitzt.

Das Problem liegt an der Wohnung. Ich habe die ganze Nachmittags und Abend Sonne. Am Besten wäre, am Morgen sehr früh (vor sonnenaufgang) zu lüften, danach alle Fenster schliessen und Rollläden runter! Irgendwie bringe ich das nicht hin. Lasse die Fenster immer offen und so kommt am Nachmittag die ganze Hitze rein.
Das mit den Rollläden ist auch so eine Sache. Ist doch ober mühsam, wenn man Licht machen muss! Nicht?!?

Aber wäre glaub gesünder für mich, alle Rollläden unten zu haben, dafür kühler in der Wohnung und es in Kauf zu nehmen künstliches Licht zu haben. Habe auch vor ca. 2 Monaten extra noch Sparlampen gekauft. Dadurch wäre die Strom-Rechnung eigentlich auch nicht extrem... mmmh...

So jetzt habe ich mal wieder ein bisschen über meine Gedanken geschrieben. Vielleicht schaffe ich es Morgen, bevor ich in die Tagesklinik gehe, mal testen ob es wirklich etwas bringt...

Gruss

28.06.2010

zweiter eintrag

Heute morgen, bin ich gut aufgestanden.
Ich habe wäsche gewaschen...

Heute habe ich einen Arzttermin, wo ich nicht gerade Freudesprünge mache.
Aber werde es sicher überleben und hoffe, dass es eine Lösung gibt.

Ich bete viel in letzter Zeit. Ich merke wie mir das Kraft gibt, den Tag zu gestalten und nicht nur sinnlos vor der Flimmerkiste zu sitzen.
Bibel lesen tu ich noch nicht sehr regelmässig, aber es wird langsam wieder zur Routine.

Ich geniesse es sehr wieder zu Hause zu sein. Der Aufenthalt im Schlössli ist schon weit weg. Aber die lieben Menschen dort vergesse ich nicht so schnell. Vermisse die guten Menschen dort, die mir soviel geholfen haben. Mich zu einer selbstständigen und erwachsenen Person gemacht haben.
Vieles war sehr anstrengend und ich wollte sicher ab und zu mal aufgeben. Aber ich habe durchgehalten und bin sehr stolz auf mich.

Hoffe, ich vergesse nicht so schnell was ich gelernt habe, damit es nicht mehr soweit kommt.
Jedem der grössere Probleme hat mit psychischen Problemen, kann ich das DBT-Programm empfehlen. Es wurde für Borderliner gemacht, aber kann jedem helfen.
Siehe hier http://de.wikipedia.org/wiki/Dialektisch-Behaviorale_Therapie

27.06.2010

mein erster Blogeintrag

So, ich habe mir mal wieder einen Blog erstellt, damit ich eine kleine Beschäftigung habe.
Was ich genau reinschreiben will, werde ich mir noch überlegen.

Würde mich freuen, wenn du ab und zu vorbeischaust und vielleicht mal einen Eintrag kommentieren.

Viel Spass bei meinen sinnvollen und sinnlosen Einträgen lesen.