30.11.2010

Der heutige Tag....

Heute war ein gemütlicher Tag, auch wenn er schlecht angefangen hat.

Ich hatte Mühe einzuschlafen und am Morgen bin ich nicht aufgewacht, resp. bin immer gleich wieder abgetaucht, wie wenn ich voll auf Drogen wäre. 
Als ich um um 11 Uhr endlich die Kraft hatte, diesen komischen Zustand zu überwinden, konnte ich endlich das Telefon entgegennehmen. Eine Freundin hat mich schon sicher 2 Mal versucht zu erreichen, aber war unfähig zu handeln.

Nach dem Telefonat, die Freundin hat mich wach "geschimpft" bis ich im Bett gesessen bin, habe ich zuerst etwas Fernseh geschaut. Als mir bewusst wurde, dass ich dringend einen Brief einwerfen sollte, habe ich mich angezogen, die Schuhe gesucht, die Briefe (es waren 3) gesucht und die Jacke angezogen. Bin zum Bahnhof, der gleich vor der Türe ist und auf den Zug gewartet. Ich wollte ein paar Angebote am Billet-Automat studieren, aber scheinbar hatte der Automat auch kalt, sodass er nicht richtig reagierte. 

Der Zug kam und ich stieg ein. Da hatte ich die spontane Idee, eine Freundin anzurufen, die in Turbenthal wohnt, da ich sowieso nach Turbenthal wollte. Sie hat sich riesig über meinen Anruf gefreut und wir haben uns verabredet, um was in der Bäckerei trinken zu gehen.

Ich warf den wichtigen Brief ein und habe noch Geld abgehoben. Anschliessend lief ich zur Bäckerei. Sah schon von weitem die Freundin mir entgegenkommen. Ich habe ihr gewunken, aber sie hat mich nicht gesehen. Als sie dann näher war, sah sie mich und hat mir gewunken.
Wir hatten eine gemütliche und lustige Zeit. Wir genossen die Zeit sehr zusammen. Es tat mir richtig gut, dass ich mich mit ihr getroffen habe. 

Zu Hause, war ich dann fähig ein bisschen etwas im Haushalt zu machen, dazu habe ich noch eine Waschmaschine voll gewaschen. 

Jetzt ist es Abend und ich überlege mir, ob ich noch ein Bad nehmen soll, bevor ich ins Bett gehe....



29.11.2010

Freiwilligen Dienst

Heute nachmittag war ich beim Vorstellungsgepräch in Uster.
Ich habe mich für den Freiwilligen Dienst gemeldet. Genauer gesagt für den Besuchsdienst.
Sowas wollte ich schon fast mein lebenlang machen. Doch hatte ich bis jetzt den Mut nicht dafür. 
Mein Herz schlägt für einsame Menschen. Menschen, die mal ein offenes Ohr brauchen oder einfach jemand der "da ist".

Das erste Mal in meinem Leben fühlt es sich richtig an, was ich tu. 

Klar verdiene ich nix dabei. Aber lieber nix verdienen, dafür freude an der Arbeit! Solange es mir nicht sehr gut geht, dass ich mich fähig fühle "normal" zu arbeiten, werde ich diesen Dienst tun.
Denn dies wird mir sicher Kraft geben. Immer wenn ich für jemanden einfach da war, fühlte ich mich danach gut, neue energie...

14.11.2010

meine letzte Zeit

Ich hatte ja Gebutstag am 6. November.
Ich war am 5. und 6. nicht zu Hause.
Wurde von einem Kollegen eingeladen mit ihm einen Kurzurlaub zu machen.
Er hat mich nach Bern eingeladen, dort haben wir in einem Hotel eingecheckt.
Dann haben wir geredet und er hat mir erzählt, wohin es am Abend geht.
Wir waren das Musical "Ewige Liebi" schauen. Es war sehr lustig.
Nach dem Musical sind wir zurück ins Hotel und haben uns nochmals bis spät in die Nacht unterhalten.
Am Morgen war ich sehr früh wach. Bin runter ins Kaffee und habe mir einen Pfefferminz-Tee bestellt. Als er dann endlich wach war, sind wir frühstücken gegangen.
Dann hat er mir erzählt, dass er gerne nach Luzern gehen würde mit mir. Entweder ins Verkehrshaus oder Wellness. Ich habe mich fürs Verkehrshaus entschieden. Wir haben dort den Film über Flugzeuge gesehen in 3D. War wirklich sehr speziel. Am Anfang sind wir erschocken, wenn uns etwas entgegenflog. Wirklich sehr interessant, wie das funktioniert.
Danach sind wir durch das Museum. Bei den Lokomotiven war es sehr spannend. Da ich die Lehre in der SLM (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik) gemacht habe, wusste ich viel über die Loks. War froh, mit einem Mann dort zu sein, so konnte ich auch über die Technik reden. Also nicht nur bei den Loks... auch bei den Flugzeugen oder Schiffen usw. Das war wirklich schön über Technik zu reden.

Am Abend gingen wir nach Hause. Er hätte gerne noch etwas getrunken in Zürich, aber ich wollte nach Hause.

Dieser Kurzurlaub hat mir wirklich sehr gut getan. Mal richtig abzuschalten. Ich konnte meine ewigen Gedankengänge unterbrechen. Bis heute hat das ewige Gedankenkreisen nicht mehr angefangen. Das hat ausgelöst, dass ich mein Leben wieder besser organisieren kann und leben kann.