26.12.2010

Spital-OP-zu Hause

Ich bin am Freitag 17.12.10 um 6.30 Uhr in den Spital eingetreten.
Ich bekam meine Telefonkarte am Empfang und konnte direkt in die Abteilung gehen.
Dort wurde mir mein Zimmer gezeigt. Ich musste sofort das Spital-Nachthemd anziehen. Konnte noch ein letztes Mal auf das WC und bekam dann Schmerzmittel und ein Dormicum-Tablette. Ich kann mich dann nur noch errinnern, dass ich dem Personal gesagt habe, dass sie für die Infusion, die Kinder-Nadel nehmen sollen. Dazu kann ich mich errinnern, dass die Infusion auf der falschen Seite gesetzt wurde. Danach kann ich mich an nix mehr errinnern.

Irgendwann bin ich wieder aufgewacht. Bin noch ein paar Mal eingeschlafen. Da ich Probleme mit dem Sauerstoff hatte, wurde mir zusätzlich Sauerstoff gegeben. Irgendwann habe ich dann meiner Freundin L. geschrieben, dass ich wach bin. Sie hat mich dann am Abend besucht mit ihrem Freund. Als sie kam wollte ich sofort eine Zigi rauchen gehen. Sie hat es überhaupt nicht verstanden, da ich noch ziemlich kaput und schwach war. Tja, habe mich durchgesetzt. Als ich schon fast fertig mit rauchen war, hatte ich plötzlich keine Kraft mehr. L. musste mich dann etwas stützen auf dem Weg zurück in mein Zimmer.

Ich hatte extrem starke Schmerzen in den nächsten paar Tagen und bekam zu den normalen Schmerzmitteln noch Mophin-Spritzen. Mit dem Stuhlgang hatte ich ebenfalls Probleme und musste jenes verschiedene Mittel schlucken. Daher konnte ich erst am Donnerstag Morgen nach Hause, anstatt am Montag wie es vorgesehen war!
Noch 2 Personen kamen mich besuchen wärend meines Aufenthaltes.

Als ich am Donnerstag aus dem Spital kam, konnte ich es nicht lassen und habe viel zu viel gegessen. Ich hätte schreien können vor Schmerz. Bin dann fast nicht bis ins Bett gekommen. Dachte schon ich müsste auf dem Sofa übernachten.
Meine Freundin An. kam mich am Freitag und Samstag besuchen und half mir etwas im Haushalt. Dazu haben wir im Fernseh Dokumentationen und einen Film geschaut. Zusammen Spagetthi gegessen und uns gut unterhalten.

14.12.2010

Dienstag...

Dienstag, was für ein blöder Tag... für mich so nix spezielles.
Ich bin langsam nervös auf die OP, die ich am Freitag habe.
Hoffe, dass alles gut geht.
Hoffe, dass mir keine Zähne abgebrochen werden.
Hoffe, dass es mir nach der OP nicht wieder so übel schlecht ist.
Hoffe, dass die OP generell gut läuft.

Heute bin ich erst nach 13 Uhr aufgestanden. Bin bis morgens wach gewesen.
Jetzt bin ich am Wäsche waschen und Fernseh schauen.
Später sollte ich noch nach Uster etwas für meine Freundin in der Wohnung holen, die gerade nicht zu Hause ist.

Die letzten paar Tage gingen etwas besser. Obwohl ich ebenfalls erst nach Mitternacht eingeschlafen bin, bin ich morgens doch aufgewacht. So um 10 Uhr. Das war für mich schon ein Lichtblick. Auch wenn ich jetzt wieder eine schlechte Nacht hatte, lasse ich mir das Licht nicht nehmen.

Eine Freundin die in der Nähe wohnt, kommt mich einmal in der Woche besuchen. Dies tut mir sehr gut.
Der Kontakt zu einem Menschen, jemand der mich besucht und einfach da ist. Wir haben es meistens sehr lustig. Schauen viel Fernseh. Den "Discovery HD" hat es uns angetan. Grins

05.12.2010

Sonntag.... gäääähn

Also es ist Sonntag, ich bin erst um 12 Uhr aufgestanden, weil das Telefon geläutet hat.
Ich mag es überhaupt nicht, dass ich in letzter Zeit kaum vor 10 Uhr aufstehen kann. Dabei wäre der Morgen meine lieblings Zeit. Ich gehe so gerne morgens spazieren. Um acht Uhr geht eine Nachbarin mit dem Hund spazieren. Ich liebe diesen Hund.
mein schöfli 
Ich spiele immer mit ihm, wir rennen über die Wiese... manchmal rennen wir uns nach, im kreis. Kann mich richtig austoben. Muss für andere sicher lustig aussehen. Ich, mit 32 Jahren, spiele mit einem Hund, wie wenn ich noch ein Kind wäre. (Bin ich doch auch, lach)

Ich will unbedingt wieder morgens aus dem Bett kommen. Damit ich meinen Spaziergang machen kann.