Bekomme gestern abend einen Anruf von einem Nachbarn. Zuerst wusste ich nicht, wer es war, denn ich kannte die Nummer nicht. Ich habe im online Telefonbuch nachgeschaut und herausgefunden, dass es jemand war, der fast neben mir wohnt. Da war ich neugierig und habe zurückgerufen.
Wir haben uns dann spontan entschieden, miteinander spazieren zu gehen.
Wir hatten eine gute Zeit zusammen, viel geredet und am Schluss miteinander gebetet.
Nach sehr langer Zeit, konnte ich wieder mal laut beten in Anwesenheit einer fast fremden Person. Es hat mir sehr gut getan. Zu meinem Glaube zu stehen, durch das Gebet, eine starke Bindung zu dieser Person, mir und Gott hergestellt zu haben. So ein gemeinsames Gebet tut so unendlich gut, stärkt und gibt Sicherheit.
Manchmal sind Gottes Wege einfach wunderbar! Er tut Wunder, wo Menschen schon lange nicht mehr daran glauben!
Durch das Gespräch mit der Person habe ich wieder einen klaren Blick für meinen Weg, den ich gehen sollte bekommen. Es bringt nichts von der Wahrheit wegzurennen. Die Wahrheit sollte nicht verschwiegen werden! Was passiert ist, ist passiert und sollte nicht mein Leben erschweren! Ich muss den ersten Schritt wagen, vorwärts gehen und nicht stehenbleiben!
Schweigen ist keine Lösung! Es blockiert die Gefühle, es blockiert alles was mein Leben anbelangt! Nur wenn ich den schwierigen Schritt wage, kann ich etwas verändern. Jeder Mensch ist für sein Leben selber verantwortlich. Ich kann schweigen und so tun, wie wenn alles in Ordnung ist... Der grösste Feind ist man selber!!! Das ist eine Tatsache. Sich selber anlügen! Etwas sich selber solange schön reden, bis man überzeugt ist, dass es so ist! Ja so ist es. Der grösste Feind ist man selbst!
Solange ich meinen eigenen Feind nicht besiege, werde ich immer in Angst leben!
Angst vor mir selbst!
Angst vor der Wahrheit, die ich selber schön rede!
Ich kann mein eigenes Ich solange belügen, bis die Lüge zur Wahrheit wird.
....aber tief in mir weiss ich, dass die Wahrheit eine Lüge ist!!!
Gott steh mir bei und hilf mir, die Wahrheit zu zulassen. Die Gefühle zu fühlen, auch wenn sie unendlich schmerzhaft sind! Passiert ist passiert!
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